Um es vorweg zu
nehmen – gar nichts, bis auf die Tatsache, dass ich zweimal mit völlig anderem Bewusstsein
durch meine kleine Stadt Datteln in Richtung Rathaus gefahren bin.
Es liegt abseits der
Innenstadt, in einen kleinen Park eingebettet, zu dem auch der Lohbusch gehört,
ein Miniwäldchen, nebenan das Heimatmuseum. Am ersten Sonntag fuhren zwei Autos
vorbei und eine Person auf dem Rad, gestern war gar kein Autoverkehr.
Vielleicht kommt ja
doch noch jemand, der sich, wie ich, für die Seite von Datteln interessiert,
die politisch korrekt, versteckt wird. Was ist an Schulen los? Ich habe keine
Kinder, ich weiß es nicht. Auch würde ich gerne mal bei der Tafel, der Zeitung,
den örtlichen Büros von CDU, SPD und Grünen vorbeigehen und überall Fragen
stellen, was dann im Blog mit kleinen Videos dokumentiert würde. Das sollten
schon mindestens zwei Personen machen. Aber am liebsten würde ich wissen, was
anderen Leuten hier in der Umgebung, nicht nur in Datteln, auf den Nägeln
brennt.
Ich würde mir
wünschen, dass doch noch an einem Sonntag um 12:00 Uhr am Dattelner Rathaus
einige lebhafte, wache Personen auftauchen, die ein bisschen Lust an der
Provokation haben. Im übrigen möchte ich sagen: Laßt euch nicht einschüchtern,
man will nur „leben“, dass wir ein schönes, kulturreiches Land mit Traditionen
sind und wer uns dafür in eine bestimmte Ecke stellen will, wird unseren Protest zu Recht
erhalten.
Karlo Taraska